Engersch

Nachdem die letzten Wochen im Studium bzw. das Leben hier sehr stressig waren, fuhren wir als ganzer Jahrgang von Donnerstag bis Sonntag nach Engersch in die Schweiz. In dem kleinen verschlafenen Örtchen mit einem wunderbaren Blick auf das grandiose Bergpanorama konnten wir ein wenig Auszeit nehmen und etwas neue Kraft tanken für die nächsten stressigen Wochen.
Wir hatten wenig Programm und dafür viel Zeit für uns alleine oder für Gespräche in der Gruppe. Das einzige vorgeschriebene waren Mentoringeinheiten, bei denen wir in bunt zusammengewürfelten Gruppen uns gegenseitig reflektieren sollten, was unser erster Eindruck voneinander war, wie wir uns jetzt sehen und wo wir uns gegenseitig in der Zukunft sehen. Das war sehr spannend und hilfreich.
Wettertechnisch waren wir wirklich gesegnet und so waren wir alle in der Natur unterwegs, in Gruppen oder auch ganz alleine mit Gott. Einfach mal ein paar Stunden sich auf Gott konzentrieren zu können und ihm Freiraum zu geben zu mir zu sprechen hat mir persönlich sehr gut getan. Er hat mir mit Matthäus 23,8 “Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder” noch einmal die Einheit in Christus deutlich gemacht. Mir fiel neben mir ein sehr ebenmäßiger Tannenzapfen auf, den ich auch als Gleichnis für diese Einheit sehen durfte. Die Schuppen des Tannenzapfens sind gleich groß, aber sie sitzen an verschiedenen Punkten, neben verschiedenen anderen Schuppen und deuten in verschiedene Richtungen, alle sind sie aber durch den “Strunk” in der Mitte miteinander verbunden. Genauso sind wir alle gleich in Christus, keiner steht über dem anderen, weil wir alle Brüder sind und in allem sind wir von unserem Herrn, unserem Rabbi abhängig.

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