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Japan – Die Top 10 Erfindungen

Typisch für Japan sind die vielen kreativen Ideen oder Erfindungen, die man dort an allen möglichen Stellen entdeckt, deshalb habe ich hier mal eine Liste mit praktischen Erfindungen und Gepflogenheiten erstellt:
1. Toiletten, bei denen das Waschbecken auf dem Spülkasten angebracht ist. Das ist gleichzeitig platz- und wassersparend. Das Wasser fließt aus dem Wasserhahn ins Waschbecken und von dort direkt in den Spülkasten.
2. Bettbezug und Bettdecke, die an den Ecken miteinander verknotet werden können. So rutscht die Decke im Bezug nicht immer so blöd hin und her.
3. Das Bezahlsystem der Züge, bei dem man mit einer Karte durch eine Schranke geht und jeweils gemessen wird, wie weit man gefahren ist. Man muss also sich keinen Stress machen das richtige Ticket zu kaufen.
4. Es gibt an vielen öffentlichen Plätzen Wasserspender, die aber kein kaltes, sondern heißes Wasser spenden für Tee oder Suppenterrinen.
5. In allen Restaurants gibt es Wasser umsonst. Man muss also nicht immer ein Getränk dazu bestellen.
6. Zweifarbige Mützen für die Kindergartenkinder. Man kann diese Mützen so tragen, dass sie weiß sind oder so rum, dass sie rot sind. So kann man bei Spielen ganz leicht zwei verschiedene Gruppen machen.
7. In den Toiletten gibt es zum Teil Babysitze. So kann man sein kleines Kind in den Sitz schnallen und in Ruhe aufs Klo gehen.
8. Es gibt Stores, in denen man ganz billig verpacktes Essen kaufen kann, das einem dann auch aufgewärmt wird (z.B. so Teigtaschen)
9. Die meisten Autos haben über den Fenstern einen kleinen Plastikschutz. So kann man das Fenster ein wenig offen lassen, wenn man geht und das Auto heizt sich nicht so sehr auf.
10. Puddingbecher, bei denen man unten Luft rein lassen kann und man somit den Pudding auf den Teller stürzen kann.

Japan – die Top 10 Fotos

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Ihr seht hier die Hausregeln in einem alten Bauernhaus. Sie sind in japanischen Kanshis (Schriftzeichen) von oben nach unten und von rechts nach links gelesen. Es gibt so viele verschiedene Kanshis, dass auch viele Japaner immer wieder auf Kanshis treffen, die sie nicht kennen.

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Dieses Foto ist in einem buddhistischen Heiligtum entstanden. Die meisten Japaner würden nicht bestreiten, dass es eine höhere Macht gibt. Die allgemeine Religion ist eine Mischung aus Buddhismus (bei allen Themen rund um den Tod) und dem Shintuismus (bei allen Themen rund um das Leben)

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Hier ein eher untypisches Bild für Japan, denn normalerweise Essen die Japaner gerne sehr frisch. Deshalb gehen die meisten Japaner fast täglich einkaufen. Typisch sind jedoch die vielen bunten Farben und Reklamen.

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Das Meer! Als Insel ist Japan sehr abhängig vom Meer. Gebadet wird aber erst ab dem 1. Juli, der offiziellen Meereröffnung und an diese Regel halten sich die Japaner auch strickt.

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Tradition trifft Moderne! In der Architektur, in der Kultur und im Alltag.

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Ein Bild, das einem das Herz zerreißt! Tausende von Steinfiguren sind hier bei einem buddhistischen Tempel aufgestellt. Jede Statue steht für ein abgetriebenes oder abgegangenes Kind. Sehr viele Frauen in Japan treiben Kinder ab und stellen dann eine solche Figur für die Kinder auf als Versuch mit ihren Schuldgefühlen und ihrer Trauer umzugehen. Sie wissen nicht wohin mit ihrer Last!

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Shibuya ist ein junger und moderner Stadttteil von Tokyo. Die Kreuzung, die ihr auf dem Foto seht, ist bekannt dafür, dass täglich tausende Menschen darüber laufen.

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Dieses Foto hab ich vom Rathaus in Tokyo gemacht. Egal in welcher Richtung man aus dem Fenster schaut sieht man das gleiche: Häuser, Häuser und noch mehr Häuser.

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Hier seht ihr eine Japanerin im Kimono, dem traditionellen Gewand und das am Bahnhof zwischen all den Leuten, die auf dem Weg zur Arbeit sind.

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Und das letzte Foto: Ich beim Sushi essen. Übrigens macht nicht der rohe Fisch das Sushi zum Sushi, sondern der Reis und die Art wie er gekocht wird.

Abhängigkeit

Eigentlich wollen wir Menschen gerne unabhängig sein in unserem Leben, wir wollen selbst entscheiden und alles aus uns selbst schaffen und grundsätzlich möchte auch ich gerne alles allein schaffen und gut machen. In letzter Zeit ging es mir aber manchmal auch so, dass ich gerne auch mal etwas schaffen wollte von dem ich genau wusste, dass ich es nur in der Abhängigkeit von Gott geschafft habe und nicht einfach so. Ich weiß nicht, ob du diesen Wunsch nachvollziehen kannst, aber wenn andere Menschen erzählen, wie sie erlebt haben, dass sie das nur geschafft haben, weil Gott sie in diesem Moment dazu befähigt hat, dann strahlen ihre Augen (z.B. zum Teil bei meinen Klassenkameraden als sie Hebräisch bestanden haben). Sie durften in dieser Hilflosigkeit Gott erleben.
Letzte Woche durfte ich auch so ein Erlebnis haben und zwar bei einem Lobpreisabend, den wir Studenten geplant hatten. Ich war für die Band und die Liederauswahl zuständig, war jedoch die Woche davor die ganze Zeit weg. Wir hatten also genau eine Probe um 13 Lieder zu proben und während dieser Woche änderte sich die Bandzusammensetzung mehrmals und ich konnte das alles nur aus der Ferne irgendwie organisieren. Mich hat das unheimlich hilflos gemacht. Die Lieder hatte ich bereits vor dieser Woche rausgesucht und ich glaube ich habe noch nie so viel über eine Liedauswahl gebetet. Meiner Band hatte ich versucht zu erklären, was ich mir bei der Reihenfolge der Lieder gedacht hatte, aber irgendwie haben sie es überhaupt nicht verstanden, weil ich es auch nicht richtig ausdrücken konnte. Ich dachte danach: Naja, dann singen wir halt irgendwie die Lieder und fertig.
Als dann aber der Lobpreisabend gekommen war, durfte ich echt sehen wie Gott alles zusammengeführt hat. Die Lieder haben unheimlich gut zu dem Input und den Zeugnissen gepasst und es hat trotz des wenigen Probens alles super geklappt mit der Band und ich stand da und wusste eins ganz genau: Das hatte nicht ich irgendwie geschafft, sondern allein Gott.
Als Fazit möchte ich daraus für mich ein paar Dinge ziehen. Zuerst einmal möchte ich mehr auch in Situationen, in denen ich mich eigentlich sicher fühle um Gottes Gnade und sein dazutun bitten. Ich möchte in Situationen der Abhängigkeit mehr darauf vertrauen, dass er es gut machen wird, weil ich genau das erleben durfte und zuletzt möchte ich dafür dankbar sein, dass Gott mich begabt hat und auch in den Momente dankbar sein für Gottes Zutun, wenn ich nicht sonderlich erstaunt darüber bin, dass es geklappt hat.

Es ist alles eine Frage der Zeit

Momentan geht so viel ab in meinem Leben, dass ich schon lange nicht dazu gekommen bin etwas zu schreiben. Dabei hab ich noch eine Sache, die ich euch echt gerne mitteilen würde…naja dann muss das ganze eben noch warten bis in den August. Jetzt möchte ich nur mal kurz schreiben, WAS denn überhaupt alles abgeht.
In der zweiten Pfingstferienwoche war ich das zweite Mal bei Adonia dieses Jahr, aber im Ausland (Franken) und mit neuen Aufgaben. Ich durfte Klavier spielen und die Band leiten, was wirklich eine sehr coole Erfahrung war. (Ich glaube nicht, dass jemand aus meiner Band das hier liest, aber wenn doch: danke Leute!) Das Mitarbeiterteam war natürlich auch der Hammer, was aber das tollste war, war unser Gott. Ich durfte erfahren, wie er uns einfach die Woche über durchgetragen hat. Mein Highlight war die Heilung unseres Autos: Ich hatte das Auto meiner Eltern mit dabei (Danke Mama und Papa!) und es hat alles sehr gut geklappt, bis Samstagnacht das Auto auf der Autobahn immer langsamer und langsamer wurde und man einfach kein Gas mehr geben konnte. Mein absoluter Horror! Wir haben es noch irgendwie bis zur Gastfamilie geschafft und Sturm gebetet. Ein bisschen komisch kam ich mir schon vor, um Heilung für ein Auto zu beten. Immerhin musste ich am nächsten Tag – natürlich ein Sonntag – wieder zurück ins Badnerland. Ich kann euch sagen: Gebet hat Macht! Ohne ein weiteres Autoproblem bin ich zu Hause angekommen und in der Werktstatt haben sie nichts gefunden. Thank God!
Seit dem Adoniacamp bin ich dann vor allem mit dem Studium beschäftigt. Die Prüfungszeit steht vor der Tür. Zwei von drei Ausarbeitungen hab ich inzwischen fertig, aber die Zeit drängt und die to do Liste ist lang.
Nach meinen beiden Prüfungen gehe ich dann vom 9.-12. Juli nach Nürnberg zu Awakening Europe. Ich bin schon sehr gespannt, es sollen Christen aus ganz Europa zusammenkommen, um für Europa zu beten, viele Vorträge zu hören und Lobpreis zu machen.
Im Sommer darf ich dann noch eine Freizeit vorbereiten. Zusammen mit einem Mitarbeiter, den ich von Adonia kenne, darf ich für 21 Teens Programm in Italien machen. Auch darauf bin ich schon sehr gespannt.

Unterm Strich kann ich so sagen: Es ist zur Zeit sehr stressig und die Zeit ist knapp. Gerne würde ich noch mehr machen als jetzt schon. Das wichtigste ist aber, dass ich mich durchgetragen fühle und dass ich das Gefühl habe Gott gibt mir die Kraft für all das. Er schenkt mir Ideen für meine Andachten und alles andere was ich brauche.